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Gesellschaft CJZ Augsburg

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Augsburg und Schwaben e.V.
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Auf den Spuren jüdischer Gemeinden in Schwaben

Vernissage der Ausstellung

12. März 2019


Pfarrsaal der Herz-Mariä-Gemeinde - 19.30 Uhr
Diedorf


In Bayrisch Schwaben gab es seit hunderten von Jahren jüdische Gemeinden, nicht nur in den Städten, sondern besonders in den Landgemeinden. Die Juden trugen wesentlich bei zum Handel (Viehhandel, wandernde Verkäufer, auch Ehevermittler); im 18. und 19. Jahrhundert nach der Emanzipation zogen viele in die Städte und gründeten dort Banken, Kaufhäuser etc.; sie waren auch im öffentlichen Leben nicht mehr wegzudenken.
Das alles änderte sich im Dritten Reich; jüdisches Leben wurde systematisch unterdrückt, die Menschen wurden verfolgt, die Spuren vernichtet.
Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Augsburg und Schwaben hat in Erinnerung an diese Kultur eine Ausstellung konzipiert, die nun im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit in der Pfarrei Herz Mariä in Diedorf wieder zu sehen sein wird. Dank vieler Beiträge von Zeitgenossen, Heimatpflegern u.a. entstand die Ausstellung „Im Dienste der Versöhnung – auf den Spuren jüdischer Gemeinden in Schwaben“.

Zur Vernissage wird der Frauenchor Hatikwa (Hoffnung) der Synagoge Augsburg singen unter der Leitung von Frau Irina Fandralyuk. Gertrud Kellermann wird über jüdisches Leben und Traditionen sprechen. Diese Ausstellung bietet die Möglichkeit, den Spuren der jüdischen Landbevölkerung zu folgen und an ihrem Schicksal teilzunehmen.

Die Ausstellung läuft bis zum 17.03.